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Die Zeitschrift, die für eine bessere Welt streitet ...Ausgabe lesen

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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2018
Geld sauber anlegen
Wie es geht. Was es bringt. Worauf man achten muss
Der Inhalt:

Wien, ganz und gar nicht gemütlich

Krimi. Mit Gemütlichkeit hat das Wien des Jahres 1920 wenig zu tun. Es ist ein Ort zwischen bitterer Not, politischen Unruhen und wildem Nachtleben, vom verlorenen Ersten Weltkrieg gezeichnet. Versehrt ist auch Inspektor August Emmerich, den eine an der Front erlittene Beinverletzung dauerhaft behindert und der verarmt im Männerwohnheim lebt. Als der Mord an einem beliebten Lokalpolitiker unerwartet einem alten Bekannten Emmerichs untergeschoben werden soll, mischt sich der kantige Ermittler mit dem unbestechlichen Gerechtigkeitssinn ein – erst ungefragt, dann auch mit amtlicher Billigung. Die Suche nach dem Täter im privaten Umfeld des Ermordeten endet allerdings in Sackgassen. Sollten stattdessen politische Kräfte dahinterstehen, die aus zunächst undurchschaubaren Motiven soziale Initiativen schwächen wollen? Ungeplant kommt Emmerich gemeinsam mit seinem loyalen Assistenten Winter einem perfiden Komplott auf die Spur, das die beiden hartnäckigen Polizisten bald auch persönlich ins Visier nimmt. »Die rote Frau« ist das zweite Buch einer Reihe, in der die Autorin Alex Beer Krimispannung, Wiener Kolorit und Zeitgeschichte gekonnt verknüpft. Der erste Band wurde sogleich mit einem renommierten Preis ausgezeichnet. Dieses neue Buch um das unorthodoxe Ermittler-Duo Emmerich und Winter liest sich ebenso fesselnd und macht neugierig auf mehr.