Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2016
Ein letztes Fest?
Der Protestantismus feiert die Reformation
Der Inhalt:

M
wie Museum: Geschichte hinter Gittern

von Josefine Janert vom 23.09.2016

Potsdam. Graue Wände, vergitterte Fenster: Das Haus in der Leistikowstraße sieht schon von außen gruselig aus. In den lichtarmen Gängen des Ehemaligen KGB-Gefängnisses beschleicht einen sofort die Angst, dass gleich ein Wärter mit zackigem Schritt um die Ecke biegt und einen auf Russisch anschreit. Dass Menschen hier gelitten haben, ist nicht lange her: Schautafeln erläutern, dass die sowjetische Militärspionageabwehr das Gebäude noch bis 1991 als Untersuchungsgefängnis genutzt hat. Die deutsche Öffentlichkeit bekam erst 1994 Zutritt, nachdem die russischen Truppen abgezogen waren.

Zunächst wurden hier Deutsche inhaftiert, die in der Nazizeit Verbrechen begangen hatten. Aber auch Unschuldige: Menschen, die eine deutsche Demokratie aufbauen wollten, Minderjährige, die sich geweigert

Wählen Sie Ihren Zugang und lesen Sie direkt weiter.

Digital-Zugang
  • Alle über 20.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für "Publik-Forum"-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 20.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen