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Mehr Psychotherapie für Flüchtlinge

von Esther Lehnardt vom 25.09.2015
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Die Bundesregierung soll psychisch kranken Flüchtlingen eine angemessene Behandlung ermöglichen. Dies fordert Dietrich Munz, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer. Mindestens jeder zweite erwachsene Flüchtling sei psychisch krank. Bislang bekämen Flüchtlinge in den ersten 15 Monaten jedoch nur extrem eingeschränkte Leistungen. »Eine Behandlung muss so früh wie möglich beginnen«, sagt Munz und drängt auf eine zeitnahe Bearbeitung der Anträge auf Psychotherapie. Zudem sollten Flüchtlinge für eine Behandlung Anspruch auf Dolmetscherleistungen haben. Nicht nur sprach liche Schwierigkeiten erschweren die Therapie: Viele Flüchtlinge hätten Angst vor einer möglichen Abschiebung. Das behindere den Genesungsprozess.

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