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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2015
Der große Auszug
Kirchenaustritte: Was jetzt auf dem Spiel steht
Der Inhalt:

»Das ist gefährlich hier, leider«

von Anke Lübbert vom 25.09.2015
Patrick Schmitz macht Jugendarbeit im alten Bahnhof in Anklam. Das gefällt manchen Neonazis nicht

Wenn ich nach Anklam fahre, trage ich Schuhe mit Stahlkappen. Man weiß nie, ob man sich mal verteidigen muss. Ich wohne in Greifswald, aber ich mache einen einjährigen Bundesfreiwilligendienst im Demokratiebahnhof Anklam. Der Pfadfinderbund in Mecklenburg-Vorpommern hat den Bahnhof gemietet, und wir haben ihn innerhalb der vergangenen Monate mit Jugendlichen zusammen umgebaut.

Der Bahnhof ist ein Freiraum, den die Kids selbst gestalten können, eine Alternative zur sonstigen Jugendarbeit. Das gefällt den Nazis nicht, die kommen regelmäßig vorbei. Sie haben auch schon mal ein Fenster eingeschlagen und uns gedroht. Das ist schon auch gefährlich hier, leider. Selbst der Bahnhofskiosk gehört einem Nazi. Deswegen fährt die Polizei regelmäßig Streife vor dem Haus, und wenn wir eine Veranstaltung machen, dann nur mit

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