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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2013
Die Ware Frau
Soll man Prostitution verbieten?
Der Inhalt:

Der Rabbiner Leo Baeck

von Lutz Lemhöfer vom 27.09.2013

Waldtraut Lewin
Leo Baeck
Gütersloher Verlagshaus.
318 Seiten. 19,99 €

Der gelehrte und – notgedrungen – politisch aktive Rabbiner Leo Baeck (1873-1956) zählt zu den herausragenden Vertretern des deutschen wie des liberalen Judentums. In der Zeit der Verfolgung durch die Nationalsozialisten verhandelte er als Repräsentant der deutschen Juden mit den Behörden über die Abwehr oder Abschwächung antisemitischer Schikanen. Im Jahr 1945, nach der Rückkehr aus dem KZ Theresienstadt, begründete Baeck eine liberale jüdische Hochschule in London. Waltraut Lewin würdigt dieses vielfältige Leben in der Form einer »Romanbiografie«. Das Buch wechselt zwischen romanhaft ausgemalten Episoden, deren Quellenbasis unklar bleibt, und bisweilen etwas betulich belehrenden historischen Kapiteln. Dieser Zwitter-Charak

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