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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2020
Gott der Gegenwart
Was Christen heute zu sagen haben
Der Inhalt:

»Die Kinder taten mir leid«

von Gerhard Engbarth vom 11.09.2020
Jolina Weidmann hat ihre Haare erst wachsen und dann abschneiden lassen, um sie zu spenden
Haarspende: Vor dem Abschneiden wurden die Haare zu Zöpfen geflochten. (Foto: Getty Images/iStockphoto/Manuta)
Haarspende: Vor dem Abschneiden wurden die Haare zu Zöpfen geflochten. (Foto: Getty Images/iStockphoto/Manuta)
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Als ich sieben Jahre alt war, habe ich mit meiner Mutter im Fernsehen einen Film gesehen, der mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen ist. Immer wieder musste ich an die Kinder denken, die dort gezeigt worden waren. Sie hatten eine Krankheit, bei der ihnen die Haare ausgefallen sind, nicht alle, aber an ein paar Stellen und im Kreis, wo sie nie mehr nachwachsen werden. Die Kinder haben zerrupft ausgesehen und haben sich geschämt.

In der Sendung wurden auch Menschen gezeigt, die ihre langen Haare abgeschnitten haben. Aus diesen wurde dann eine Perücke gemacht. Das fand ich sehr interessant, und ich kam auf die Idee, meine Haare wachsen zu lassen und zu spenden. Mir taten die Kinder mit der Krankheit leid.

Als ich meinen Eltern die Idee erzählte, waren sie sehr überra