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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2019
Höhenglück
Warum uns die Alpen so faszinieren
Der Inhalt:

Das Leben ohne Maske

Ausstellung. Der Fotograf Walter Schels sucht mit seinen Bildern nach dem »mimikfreien Originalgesicht«. Er fotografiert Wesen, die sich nicht verstellen: Tiere, Neugeborene, Tote. Bei anderen wartet er, bis die Maske sich auflöst. Prominente wie Angela Merkel, Helmut Schmidt und Campino ließ er ihre Hände in den Vordergrund halten, wodurch die Posenmimik verschwindet. Seit über fünfzig Jahren beschäftigt sich Walter Schels, heute 83, mit Extremsituationen des menschlichen Lebens. In seinen ersten berühmt gewordenen Porträts zeigte er Früh- und Totgeburten. Für seine neueste Serie hat er junge transsexuelle Menschen begleitet. »Noch mal Leben« zeigt Erwachsene und Kinder mit unheilbaren Krankheiten in Doppelporträts vor dem Sterben und nach dem Tod. Diese intimen Bilder können erschütternd wirken, aber sie öffnen den Betrachter in ihrer zärtlichen Konzentration auf das Wesentliche auch für Mitgefühl. Eine Auswahl von Walter Schels intensiven Schwarz-Weiß-Fotografien ist noch bis zum 3. Oktober in den Hamburger Deichtorhallen zu sehen. Die Ausstellung trägt den schlichten Titel »Leben«.

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