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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2018
Angst
In der Gesellschaft rumort es: Ein Gefühl wird politisch
Der Inhalt:

Am Tag, als die Sankt Galler Mauer fiel

von Stephan Sigg vom 07.09.2018

Um 18 Uhr war in der St-Galler Altstadt ein Knall zu hören, und sofort fiel die Mauer aus roten Getränkekisten, die den katholischen Bischof Markus Büchel und Martin Schmitt, den Kirchenratspräsidenten der Evangelisch-Reformierten Kantonalkirche St. Gallen, eben noch getrennt hatte, in sich zusammen. Die symbolische Mauer erinnerte an die historische Schiedmauer, die nach der Reformation errichtet wurde. Sie trennte einst die Hoheitsgebiete des Klosters von denen der reformierten Bürger. Die »Sprengung« des Nachbaus markierte den Höhepunkt der ökumenischen Aktion »Brot und Wein« zu 500 Jahren Reformation in St. Gallen.

Während einer Woche wuchs in der Fußgängerzone, ausgehend vom Denkmal des Reformators Joachim Vadian (1484-1551) und von der Kathedrale, ein Tisch zusammen, bis eine lange Tafel die beiden Standorte verband. An den Tische

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