Am Tag, als die Sankt Galler Mauer fiel
Um 18 Uhr war in der St-Galler Altstadt ein Knall zu hören, und sofort fiel die Mauer aus roten Getränkekisten, die den katholischen Bischof Markus Büchel und Martin Schmitt, den Kirchenratspräsidenten der Evangelisch-Reformierten Kantonalkirche St. Gallen, eben noch getrennt hatte, in sich zusammen. Die symbolische Mauer erinnerte an die historische Schiedmauer, die nach der Reformation errichtet wurde. Sie trennte einst die Hoheitsgebiete des Klosters von denen der reformierten Bürger. Die »Sprengung« des Nachbaus markierte den Höhepunkt der ökumenischen Aktion »Brot und Wein« zu 500 Jahren Reformation in St. Gallen.
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