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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2017
Kein Land in Sicht
Im Mittelmeer steckt Europa in einem moralischen Zwiespalt
Der Inhalt:

Leserbriefe

vom 08.09.2017

Ehe macht schlank

Zu: »Was ist eine christliche Ehe?«
(15/17, Seite 25-30) und »Ehe für alle«

Aus dem Cover ziehe ich als Antwort auf die Frage: Christliche Damen sind kleiner als ihre Männer, und beide sind nicht dick. Klaus Wachowski, Karlsruhe

Wohltuend, einmal selbstkritische Äußerungen von Vertretern der beiden großen Kirchen in Deutschland zu hören. Respekt! Aber solange sie damit eher die Ausnahmen bilden und die Konservativen unter ihnen weiterhin das Sagen haben und sich in punkto (verschiedene) Lebensgemeinschaften so un-christlich und diskriminierend gegenüber Minderheiten äußern und verhalten, interessiert sich der aufgeklärte Mensch nicht wirklich dafür, welche religiösen Maßstäbe die Kirche an eine Ehe anlegt. Peter M. Lange, Henstedt-Ulzburg

Es gibt auch andere Lebensgemeinschaften, die auf Liebe, lebenslange gegenseitige Fürsorge und Treue bauen und die durch das Gesetz über eingetragene Lebenspartnerschaften diskriminiert wurden: die Partnerschaften, die auf Grund des Inzest-Tabus bis heute nicht ehefähig sind, insbesondere geschwisterliche und Eltern-Kind-Lebensgemeinschaften. Ich vermag nicht einzusehen, warum beispielsweise zwei Schwestern, die zusammenbleiben wollen, oder auch ein Sohn mit seiner alten Mutter gegenüber genetisch wildfremden homosexuellen Paaren diskriminiert werden. Walter Oberschelp, Aachen

Über die Auslassungen von Eberhard Schockenhoff über die christliche Ehe musste ich einerseits lachen, andererseits haben sie mich auch sehr wütend gemacht. Ich bin in einer gut katholischen Familie aufgewachsen. Liebevoll ging es bei uns nicht zu. Bei den geringsten Anlässen wurden meine Geschwister übel verprügelt, wobei mein Vater total die Kontrolle über sich verlor. Als ich – mit fünfzig Jahren – den Mut hatte, meine Mutter zu fragen, wie es ihr denn gegangen sei, als sie mit mir schwanger war, meinte sie spontan: Das war die Katastrophe. So viel zur Weitergabe der göttlichen Liebe an die zahlreiche Nachkommenschaft. Ich meine, die christlichen Kirchen sollten für hundert Jahre s

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