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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2015
Höchste Zeit
Klimakrise: Die Politik, der Papst und die Menschheit. Worauf es jetzt ankommt
Der Inhalt:

Die Vorreiter

vom 11.09.2015
Fünf Organisationen engagieren sich im Umweltschutz und begrüßen die Enzyklika von Papst Franziskus

Wir sind Kirche

Die Kirchenvolksbewegung Wir sind Kirche setzt sich für eine umfassende Erneuerung der katholischen Kirche im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils ein. Sie fordert eine Kirche, in der »Laien« ein gleichwertiges Mitspracherecht haben, aber auch eine Kirche, die in der Welt engagiert ist. Die Zuwendung zur Welt sei in der Umwelt- und Sozialenzyklika »Laudato Si« sehr konkret umgesetzt, sagte Christian Weisner, Mitbegründer der Initiative. »Es macht uns Hoffnung, wie Papst Franziskus die Probleme in der Kirche und in der Welt beim Namen nennt. « Trotzdem sieht Wir sind Kirche nach wie vor großen Reformbedarf innerhalb der katholischen Kirche. Diese Erneuerung der Kirche werde auch dazu führen, dass sie sich weltweit noch besser und glaubwürdiger für die Bewahrung der Schöpfung einsetzen könne.

Katholische Landjugendbewegung

Der Verband Katholische Landjugendbewegung (KLJB) vertritt die Interessen junger Menschen in ländlichen Räumen und engagiert sich für eine aktive Kirche. »Wir setzen uns für eine gerechte und zukunftsfähige Welt ein, in erster Linie in den Bereichen ländliche und internationale Entwicklung, Ökologie und Jugendpolitik«, sagt Pressesprecherin Julia Meyer. Ein besonderes Thema ist der Umweltschutz. Der christliche Verband möchte Vorbild sein für umweltbewusstes Handeln im Sinne der Schöpfungsverantwortung, die auch in der Umweltenzyklika eine Rolle spielt. Um wirksamer handeln zu können, arbeitet die KLJB mit der internationaen Organisation Mouve ment international de la Jeunesse Agricole et Rurale Catholique (MJARC) zusammen. Sie engagieren sich für den Atomausstieg und nachhaltige Mobilität.

Katholische Arbeitnehmer-Bewegung

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) setzt sich für die Gestaltung einer gerechten und solidarischen Gesellschaft ein. In diesem Sinn beschäftigt sie sich auch mit umweltpoltischen Fragen. »Die Umweltenzyklika bedeutet für uns und andere Bewegungen eine starke Legitimation unseres Engagements«, sagt Michael Schäfers von der KAB. Er lobt den Papst für dessen Sicht auf Veränderungsmöglichkeiten in der

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