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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2015
Höchste Zeit
Klimakrise: Die Politik, der Papst und die Menschheit. Worauf es jetzt ankommt
Der Inhalt:

Deutschland bewegt sich

von Britta Baas vom 11.09.2015
Alles andere als eine Festung gegen Flüchtlinge: »Willkommen!« ist ein neues Wort für Deutschland geworden. Jetzt muss Europa nachziehen
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Noch nie war Deutschland so freundlich wie heute. Hundertausende fliehen zu uns, und die allermeisten von ihnen erleben Menschen, die sie bei ihrer Ankunft offen empfangen. Die ihnen Decken und Speisen reichen, die für sie übersetzen und zu Behörden gehen. Und die sogar ihre Häuser öffnen, um Herberge zu geben, wo sonst nur Kälte und Einsamkeit wäre. »Willkommen!« ist ein neues Wort für Deutschland geworden. Wer hätte das gedacht?

Die Flüchtlinge der Erde danken es den Deutschen. Vierzig Prozent aller Asylanträge, die im ersten Quartal 2015 in Europa gestellt wurden, liefen hierzulande ein. Mit weitem Abstand folgt Ungarn, wo 18 Prozent der Flüchtlinge einen Antrag stellten – um dann mehrheitlich sofort weiterzureisen in Richtung Westen. Auch Länder wie Schweden oder Malta nehmen im Verh