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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2014
Gerechtigkeit für die Opfer
Von der Hoffnung auf ein Jüngstes Gericht Gottes
Der Inhalt:

Waffenstarre

von Wolfgang Kessler vom 12.09.2014
In einer Welt der Bürgerkriege setzen die Regierungen mehr und mehr auf militärische Logik. Friede wird es jedoch nur dort geben, wo die Politik aus der Logik des Säbelrasselns ausbricht
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Irak, Syrien, Ukraine, Israel, Palästina, Nigeria, Mali. Wer heute Nachrichten hört, weiß: Der Traum der 1990er-Jahre von friedlichen Revolutionen, dem Ende des Kalten Krieges und mehr Frieden mit weniger Waffen ist erst einmal ausgeträumt.

Seit Mitte der 1990er-Jahre nimmt die Zahl kriegerischer Konflikte stark zu. Zwar gibt es weniger Kriege zwischen Staaten, aber dafür umso mehr Bürgerkriege, Kriege ohne klare Fronten mit unzähligen Toten.

Dieses tragische Ende eines Traums zeigt, wie wenig es der Politik weltweit gelungen ist, die guten Voraussetzungen aus der Zeit der Entspannung mit politischem und gesellschaftlichem Leben zu füllen. Im Gegenteil. Statt die gesellschaftlichen Ursachen für die Bürgerkriegswelt auch politisch zu bearbeiten, setzt die Politik