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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2012
Verloren im Vatikan
Ein Reformkonzil wird 50
Der Inhalt:

Vom Zauber eines Suchenden

von Ezzelino Von Wedel vom 07.09.2012
Bei den Helden von Hermann Hesse dreht sich alles nur um diese eine Frage: Wie komme ich zu mir selbst, wie finde ich diese göttliche Stimme in mir, meine eigene, unverwechselbare Stimme, die mir den Weg weist, meinen eigenen, unverwechselbaren Weg?
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Hermann Hesse, das ist ein Name, dem ein seltsamer Zauber innewohnt. Hermann Hesse, das ist Siddhartha, das ist Der Steppenwolf, das ist Unterm Rad, Demian, Narziß und Goldmund, das ist Das Glasperlenspiel. Wer je in seiner Jugend einen dieser Romane gelesen hat, wird dieses Erlebnis nicht vergessen. »Ich fühlte mich«, so sagte es mir neulich wieder jemand, »ich fühlte mich von Hesse so verstanden wie noch nie von einem Menschen.« Das war der Zauber, den er auf uns ausübte: Er führte uns zu uns selbst, in unser eigentlichstes, innerstes Zentrum; er rührte etwas Tiefes, kaum zu Benennendes in uns an. Wir lasen die Erlebnisse von Siddhartha, Harry Haller oder dem Magister Ludi Josef Knecht und spürten gleichzeit