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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2019
Attacke von rechts
Wie die AfD im Osten die Kirche spaltet
Der Inhalt:

Leserbriefe

vom 23.08.2019

Der Platz an seiner Brust

Zu: »Homosexualität und Religion«, »Aber in der Bibel steht doch …« und »Und was macht Ihr Mann?« (14/19, Seite 26-35)

Wenn das Thema in Publikationen diskutiert wird, sehe ich fast immer küssende und sich umarmende Damen oder Herren. Es geht aber bei Homosexuellen nicht immer nur um die sexuelle Orientierung, und sie küssen sich ja auch nicht permanent in der Öffentlichkeit. Heteros auch nicht. Ein Bild zweier Damen oder Herren, vielleicht auch händchenhaltend, reicht völlig und hilft vielleicht, Skeptiker nicht gleich auf die Palme zu bringen. Oder ist es vor allem wichtig, spektakuläre Bilder zu zeigen, um die Aufmerksamkeit zu erhöhen? Harald Frey

Aus meiner Sicht ist das Homophile eine seelische Krankheit: Männer-Homos haben oftmals einen Mutterkomplex, wenn Mütter zu sehr verehrt werden, kann das passieren. Etwas anderes ist meiner Meinung nach das Lesbische. Frauen sind dem ganz normalen Kuscheln näher und da das den Macho-Männern fehlt, suchen sie es unter ihresgleichen. Also etwas ziemlich Normales. Hilmar Langlet, Buxtehude

Die Verbindung von zwei Menschen war jahrhundertelang ein Vertrag zur gemeinsamen Existenzsicherung. Selbst Luther hat nicht vorrangig aus Liebe geheiratet. Er brauchte jemanden, der seine Hemden wusch und der die kleine Landwirtschaft managte. Natürlich war er auch lieb zu Frau Katharina, und sie zu ihm. Aber die Liebe, von der wir heute reden, gewann erst in der Romantik Bedeutung. Wer hat sich bis dahin darum gekümmert, was zwischen Herr und Kammerdiener geschah, oder zwischen Herrin und Zofe? Intimitäten gehören in den geschützten Raum und nicht auf den Marktplatz und ins Internet. Und ich hab bis heute nicht begriffen, weshalb es für das Amt des Regierenden Bürgermeisters gut war, dass Herr Wowereit schwul war. Karl Heinz Haid, Isny

Wenn ein derartiger Teilaspekt der Homosexualität so hochgezogen wird, scheint es sich mal wieder um ein Zugeständnis an Fundamentalisten, Biblizisten und Freikirchen zu handeln. Denn die Wissenschaft geht davon aus, dass die sex

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