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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2018
Hitze-Schock
Wie Landwirte und Verbraucher jetzt umsteuern müssen
Der Inhalt:

Leserbriefe

vom 24.08.2018

Heimat und Religion

Zu: »Geborgen und unbehaust«
(14/18, Seite 26-29)

Vielen Dank! Der Artikel von Rainer Bucher ist das Beste, was ich jemals zum Thema Heimat gelesen habe. Nur auf Seite 28 hat sich wohl ein kleiner Druckfehler eingeschlichen: Es sollte wahrscheinlich »Ambiguitätstoleranz« heißen. (Stimmt. Auf Deutsch: Toleranz für Mehrdeutigkeit. Die Redaktion). Christoph Müller-Luckwald, Bingen

Ich finde es gut, dass Sie Heimat und Religion zum Titelthema gemacht haben. Viele Menschen, so auch ich, denken derzeit oft darüber nach, was der Begriff Heimat, den es doch schon immer gab, eigentlich bedeutet. Das Nachdenken liegt sicher auch an den aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen, hervorgerufen durch die vermehrte Einwanderung und Migration. Für mich habe ich folgende Definition gefunden: Heimat ist dort, wo ich mich nicht rechtfertigen muss, dass ich da bin. Dies hat für mich einen hohen Wahrheitsgehalt. Eberhard Kocksch, Koblenz

Nach Cicero entstammt Religion aus der Sinnstiftungsfähigkeit jedes einzelnen Menschen, welche der Sehnsucht nach Geborgenheit entspringt. So lässt sich auch die Sehnsucht nach Heimat verstehen. Ciceros Religionsbegriff ist leider von den Offenbarungsreligionen pervertiert worden. Dennoch lohnt es sich, ihn wiederzuentdecken. Denn Cicero lebte in einer kulturgeschichtlichen Zeit, die unserer sehr ähnlich ist. Im Alten Rom ging der Glaube an die althergebrachten Götter verloren, so wie heute der Glaube an Gott verloren geht. Ciceros Religionsbegriff ruft dagegen die Überzeugung der eigenen Sinnstiftungsfähigkeit wach und vertreibt die Orientierungskrise. Wolfgang Deppert, Hamburg

Ach, SPD

Zu: »Genossen, wacht auf!« (14/18, Seite 12-16)

Die SPD erleidet das gleiche Schicksal wie zuvor die FDP: Sie wird in der Koalition unter Frau Merkel bedeutungslos. Die sozialdemokratische Handschrift des Koalitionsvertrages verblasst. Am Ende der Wahlperiode kann niemand mehr sie lesen. Zudem hat es die

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