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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2017
Vorwärts, Europa!
Wie die Politologin Ulrike Guérot die EU revolutionieren will
Der Inhalt:

Doppelter Taufschein?

vom 25.08.2017

Mit einer 400 Kilometer langen Rad-Pilgerfahrt hat der 68-jährige Herbert Kessen für die Möglichkeit einer Doppelmitgliedschaft in der katholischen und der evangelischen Kirche geworben. Kessen radelte vom niedersächsischen Werlte bis in die Lutherstadt Wittenberg, um auf sein Anliegen aufmerksam zu machen und eine entsprechende Resoulution zu übergeben. Er fragt sich, wieso es in einer Zeit, in der es doppelte Staatsbürgerschaften gibt, keine doppelten Kirchenmitgliedschaften geben könne. Sein Einsatz ist persönlich motiviert: Seit zehn Jahren teilt Kessen Glauben und Gemeindeleben mit seiner evangelischen Lebenspartnerin Annelene Theile (65). »Wir fühlen uns in beiden Kirchen zu Hause«, bekundet er gegenüber dem Evangelischen Pressedienst (epd). So gehe das Paar auch gemeinsam zum evangelische Abendmahl und zur katholischen Kommunion. In der Doppelmitgliedschaft sieht der Rentner einen pragmatischen, gleichwohl wichtigen, praktischen Schritt in Richtung Ökumene.

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