Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2015
Unter die Haut
Sechs Monate mit syrischen Flüchtlingen unter einem Dach
Der Inhalt:

Sexarbeit und Gewalt

vom 28.08.2015

Amnesty international hat sich für die weltweite Legalisierung von Prostitution ausgesprochen, wenn diese einvernehmlich geschieht. Seitdem steht die Menschenrechtsorganisation international heftig in der Kritik. Der Vorstoß sei naiv, lautet der Tenor. »Die Frage der Freiwilligkeit bei Prostitution ist sehr schwer zu klären«, meint Rudi Tarneden vom Kinderhilfswerk Unicef. Lea Ackermann, Ordensfrau und Gründerin der Hilfsorganisation Solwodi, findet den Beschluss »ungeheuerlich«. Prostituierte seien »täglich unsäglicher Gewalt ausgesetzt und tragen nicht selten für ihr gesamtes Leben Narben«. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter, die Feministin Alice Schwarzer und etliche Politiker werfen Amnesty vor, die Rolle von Frauenhändlern, Zuhältern und Bordellbetreibern zu unterschätzen. Verteidigt wird der Beschluss von der frauenpolitischen Sprecherin der Grünen, Ulle Schauws.

Wählen Sie Ihren Zugang und lesen Sie direkt weiter.

Digital-Zugang
  • Alle über 20.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für "Publik-Forum"-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 20.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen