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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2015
Unter die Haut
Sechs Monate mit syrischen Flüchtlingen unter einem Dach
Der Inhalt:

Leserbriefe

vom 28.08.2015

Schmerz und Zorn

Zu: »Vergiftete Atmosphäre« (14/15, Seite 12-15)

Endlich bringt es dieses Verbrechen an Umwelt und Schöpfung zum Publik-Forum-Titelthema! Seit Jahrzehnten beobachte ich mit tiefem Schmerz und ohnmächtigem Zorn, wie durch die Braunkohle-Tagebaue im Rheinland Menschen ihre Heimat geraubt und eine uralte Kulturlandschaft unwiederbringlich zerstört wird. Unsere Sprache hat für die äußerste Zerstörung nur die Redewendung »etwas dem Erdboden gleichmachen« aufzubieten. Was aber, wenn der Erdboden selbst vernichtet wird, von dem wir genommen sind und nun nicht zurückkehren können? Dazu schweigen leider fast durchweg auch die Kirchen – Heimatverlust, Klimawandel und lokalen Folgenschäden zum Trotz. Erst recht ist von der Politik wenig Veränderung zum Besseren zu erwarten. Wie lange noch? Claudia Thivessen, Willich

Streit um Griechenland

Zu: »Die Fürsten und ihre Festung« und »Jeder überwacht jeden« (14/15, Seite 10-11)

Gratulation zu dem Artikel von Wolfgang Kessler »Die Fürsten und ihre Festung«! Es ist schon ein Kunststück, so knapp und präzise den Finger in die Wunde zu legen! So wird Publik-Forum immer interessanter und ich setze mein Abo fort. Auch der Kommentar von Elisa Rheinheimer-Chabbi zu »Jeder überwacht jeden« ist wirklich gelungen! Insbesondere gelang es ihr, den Leser zum Hinterfragen zu bewegen und ihm nicht einfach Fakten aufzutischen. Werner Dybowski, Bottrop

Wolfgang Kessler übersieht in seinem Artikel, dass Griechenland nicht zum EU-Beitritt gezwungen wurde. Vielmehr erschlich es sich diesen Beitritt, indem das Land verfälschte Wirtschaftsdaten vorlegte. Die Vorspiegelung falscher Tatsachen ist aber kein Kavaliersdelikt. Lohnerhöhungen nach 2001 im öffentlichen Dienst von 15 Prozent bei fortgesetzter Unterbringung von Parteimitgliedern im Staatsdienst führten zu kreditfinanzierten Staatsausgaben, weil diese höher als die Einnahmen waren. Aber der Schattenwirtschaft in der Größe von vierzig Prozent des BIP ging und geht es gut. Diesem Treiben sahen die EU-Institutionen tatenlos zu, sie setzten EU-ver

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