Unter die Haut
von
Karin Heidemann
vom 28.08.2015
Unsere Kinder waren ausgezogen, ihre Zimmer standen leer. Im Fernsehen sahen wir täglich die Bilder von Flüchtlingen in überfüllten Booten, Massenunterkünften und Zeltstädten. Der Kontrast zwischen ihrer drangvollen Enge und der Leere unseres Hauses stieß mir immer wieder auf. Da erreichte uns eine E-Mail von der örtlichen Flüchtlingsinitiative: »Wer kann für ein paar Wochen syrische Flüchtlinge bei sich aufnehmen?«
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Datum der Erstveröffentlichung: 28.08.2015

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