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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2015
Unter die Haut
Sechs Monate mit syrischen Flüchtlingen unter einem Dach
Der Inhalt:

Billigfleisch für die Welt

von Wolfgang Kessler vom 28.08.2015
Die Deutschen essen weniger Fleisch, produzieren aber immer mehr
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Grillen zählt zu den liebsten Hobbys der Deutschen. Dennoch essen sie jedes Jahr weniger Fleisch. Die Mitgliederzahlen des Vegetarierbundes steigen. Doch wer nun denkt, dass die verantwortungsbewusste Haltung vieler Verbraucher die Fleischproduktion senkt, den Tierschutz fördert und den Raubbau im Regenwald mindert, täuscht sich gewaltig. Noch nie haben die deutschen Schlachthöfe so viel Fleisch erzeugt wie im ersten Halbjahr 2015, nämlich 4,07 Millionen Tonnen, zwei Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Obwohl die Massentierhaltung bei vielen Deutschen zunehmend auf Widerstand stößt, boomt sie. Weniger Höfe halten mehr Tiere – vor allem für Geflügel entstehen immer größere Mastanlagen. Ein großer Teil des Fleisches wird zu Dumpingpreisen exportiert – in die Europäische Union, in die Schwellenlände