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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2014
Frieden schaffen – mit Gewalt?
Der Inhalt:

Stichwort: Unter dem Brennglas

von Norbert Copray vom 29.08.2014
Zölibat, Machtmissbrauch, sexuelle Gewalt: Die katholischen Kirche ist in der Krise. Was tun?

Anton Aschenbrenner
Ich liebe Gott
(und eine Frau)
dtv 26033. 191 Seiten. 14,90 €

Patrick Becker/
Ursula Diewald (Hg.)
Die Zukunft von Religion und Kirche
Perspektiven und Prognosen. Herder. 224 Seiten. 16,99 €

Papst Franziskus (Jorge Mario Bergoglio)
Korruption und Sünde
Eine Einladung zur Aufrichtigkeit. Herder. 76 Seiten. 7,99 €

Bernd Jochen Hilberath
Bei den Menschen sein
Die letzte Chance für die Kirche. Grünewald. 183 Seiten. 17,99 €

Gabriella Loser Friedli
Oh, Gott!
Kreuzweg Zölibat. Wörterseh. 208 Seiten. 36,90 €

Joachim Valentin (Hg.)
Der »Fall« Tebartz-van Elst
Kirchenkrise unter dem
Brennglas. Herder.
206 Seiten. 14,99 €

In etlichen Medien tauchte Anton Aschenbrenner häufig auf. Er galt als größter Rebell der katholischen Kirche im Bayerischen Wald. Vielleicht ist er es noch. In seinem Buch »Ich liebe Gott (und eine Frau)« erzählt der ehemalige katholische Pfarrer und Religionslehrer, wie er sich in eine Lehrerkollegin verliebte. Beide halten die Beziehung unter erschwerten Bedingungen geheim, denn sie wissen: Wird diese Liebe bekannt, ist das Priesteramt für ihn zu Ende. Als die Geliebte schwanger ist, entscheidet sich Aschenbrenner für Frau und Kind und damit – so ist das Kirchenrecht – gegen Kirche und Amt. Doch seine Entscheidung stellt das Leben des Autors erst auf die Füße. Wie das vor sich geht, was dabei in ihm, in dem Paar und zwischen ihm und der Kirche passiert, das schildert er in diesem Buch – mitsamt dem Identitätsumbruch, der Auseinandersetzung mit Zölibat und Macht, dem Aufbau einer Partnerschaft, neuem theologischem Nachdenken und dem Gang in die freie Kirchlichkeit, in eine riskante, selbstständige Existenz.

Aus der Sicht einer Frau, die sich in einen Priester und Dominikaner verliebt, schreibt Gabriella Loser Friedli über den »Kreuzweg Zölibat«. Sie ist die Präsidentin des Schweizer Vereins der vom Zölibat betroffenen Frauen. Sie schildert zu Beginn einer Reihe von Erzählungen und Selbstzeugnissen Betroffener ihren eigenen »dornenreichen« Weg in der Liebe

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