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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2014
Frieden schaffen – mit Gewalt?
Der Inhalt:

Superschädlinge dank Gen-Saat

vom 29.08.2014

Gentechnisch verändertes Saatgut macht die Feldfrüchte nicht widerstandsfähiger gegen Schädlinge und Krankheiten, wie der Biotech-Riese Monsanto verspricht. Das Gegenteil sei der Fall, berichten mehrere angelsächsische Webseiten, darunter »Natural News« und »lovethegarden.com«. Sie berufen sich auf Untersuchungen in Indien und Pakistan. Eines der jüngsten Beispiele zeigt sich im südlichen Punjab, wo der Baumwollkapselwurm – ein Schmetterling und gefürchteter Baumwollschädling – resistent gegen Monsantos Bt-Baumwolle geworden ist. Bestätigt wird das auch für Baumwollanbaugebiete in Pakistan. »Alle Bt-Sorten von Baumwolle haben den Wurm nicht ausgerottet, sie erfüllen die Erwartungen nicht. Wir haben auf unseren Feldern vier Bezirke, bei denen Baumwollkapselwürmer und Mehlkäfer die Pflanzen angreifen«, bestätigt Gohar Ali, Baumwollanbauer aus Zentralpakistan. Die Regierung rät den Bauern darum dringend, weiterhin Pestizide zu versprühen, um den Befall, der teuer werden und eine Gefahr für Gesundheit und Umwelt bedeuten kann, unter Kontrolle zu bekommen. »Anstatt ineffektive, schädliche Gensamen zu verwenden, wären Bauern mit traditionellen Anbaumethoden besser beraten«, heißt es.

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