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Das mutige Fräulein Elly

Die Regensburger Tragödie oder: Wie sich
die bayerische Kultusbürokratie einst an einer links denkenden protestantischen Grundschullehrerin rächte
von Christian Feldmann vom 30.08.2013
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Am 11. November 1929 ging ein verhängnisvoller Polizeibericht über eine in Regensburg unterrichtende Lehrerin namens Elly Maldaque an Kreisregierung, Innenministerium und Münchner Polizeidirektion: Frau Maldaque betätige sich in der Ortsgruppe der KPD und habe bei einer Revolutionsfeier Klavier gespielt. Vier Monate später durchsuchte man ihre Wohnung – ohne ihr strafbare Handlungen nachweisen zu können. Wieder drei Monate später wurde sie fristlos aus dem Schuldienst entlassen. Begründung: linke geistige Einstellung. Drei Wochen darauf, nach einem völligen Nervenzusammenbruch, starb Elly Maldaque am 20. Juli 1930 in der örtlichen Irrenanstalt.

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