Privatisierung von Seen verhindert
Brandenburg will 65 ehemals DDR-volkseigene Seen für rund 3,74 Millionen Euro vom Bund kaufen. Nach der Genehmigung der Vereinbarung über rund 3100 Hektar märkische Wasser- und Uferflächen durch das Bundesfinanzministerium soll nun der Beschluss der Landesregierung vorbereitet werden. Der Bund wollte die Gewässer zunächst meistbietend an private Interessenten verkaufen. Mit dem Kauf soll die Privatisierung verhindert und der Zugang für die Öffentlichkeit gewährleistet werden. Gegen eine Privatisierung ostdeutscher Seen hatten sich 2010 mehr als 100 000 Menschen in einer Bundestagspetition ausgesprochen. Der Bund hatte daraufhin ein Moratorium für den Verkauf erklärt. Er hatte die Gewässer im Zuge der deutschen Vereinigung kostenlos aus DDR-Eigentum übernommen.
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