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Die Müllsammler von Kairo

Sie leiden ständig an Augenerkrankungen, Magenproblemen, Lungenentzündungen. Aber die Kinder sind stolz darauf, dass sie ihren Eltern helfen können, den Lebensunterhalt für die Familie zu verdienen
von Andreas Boueke vom 24.08.2012
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Im Norden der Achtmillionenstadt Kairo sind die meisten Straßen staubig und nicht asphaltiert. Früher war diese Gegend eine grüne, fruchtbare Oase. Daran erinnert heute nur noch der Name: Ezbet El Nakhl, Ort der Palmen. Palmenfelder gibt es hier schon lange nicht mehr. Stattdessen sind Hochhäuser aus dem Boden geschossen, manchmal bis zu fünfzehn Stockwerke hoch. Viele der billig gemauerten Gebäude sind nur halb fertig und unverputzt. Trotzdem werden sie von Dutzenden Familien bevölkert, zusammengepfercht auf engstem Raum.

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