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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2009
Wem gehört die Welt?
Der Ausverkauf von Wasser, Boden und Wald
Der Inhalt:

Angst vor dem Amt

von Werner Schnabel vom 28.08.2009
Über den Umgang der Behörden mit Arbeitslosen wundert sich ein Verwaltungsfachmann. Ein Zwischenruf
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In Würde leben lassen« hieß die Tagung der Evangelischen Akademie in Meißen. Was ich dort als Moderator über den Umgang mit Hartz-IV-Empfängern erfahren habe, hat mich entsetzt.

»Erwerbslose werden mit Sanktionsdrohungen unter Druck gesetzt«, berichtet ein ehrenamtlicher Beistand. »Nur wenn ich einen Arbeitslosen ins Amt begleite, läuft es anders.« »Ich hasse die vielen Vorladungen mit den immer gleichen seitenlangen Belehrungen. Das Amtsdeutsch versteht sowieso keiner«, ereifert sich eine arbeitslose alleinerziehende Mutter. Sie öffnet die Briefe, die meist freitags verschickt werden, erst am Montag im Beisein eines ehrenamtlichen Beistands, um sich nicht das ganze Wochenende zu verderben.

Betroffene berichten über unwürdige, von Sicherheitsd