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Sonnenfinsternis
Wie fragil alles Leben ist!

Warum fasziniert es uns so sehr, wenn der Mondschatten über die Erde huscht? Über den Wert von zweieinhalb Minuten Dunkelheit.
von Matthias Drobinski vom 12.08.2026
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Im Schatten des Mondes: Auf einmal wird es dunkel, und die Vögel singen irritiert ihr Abendlied. (Foto: picture alliance/agrarmotive/Klaus-Dieter Esser)
Im Schatten des Mondes: Auf einmal wird es dunkel, und die Vögel singen irritiert ihr Abendlied. (Foto: picture alliance/agrarmotive/Klaus-Dieter Esser)

Rational veranlagte Menschen könnten mit den Schultern zucken und sagen: Es saust halt von Zeit zu Zeit der Kernschatten des Mondes über Land und Meer, steht der Mond zwischen Sonne und Erde. So weit, so berechenbar. Diesmal gab es quasi zwei Sonnenuntergänge, am besten zu sehen in Spanien. Über München huschte der Schatten zuletzt am 11. August 1999; am 3. September 2081 wird es erneut sonnenfinster in Deutschland. Wer heute unter 30 Jahre alt ist, kann hoffen, das zu erleben.

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