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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 15/2020
Wem gehört Jesus?
Christen und Juden streiten um den Mann aus Nazareth
Der Inhalt:

Untergegangene russlanddeutsche Geschichte

von Jürgen Israel vom 14.08.2020

Roman. Dies ist ein großer Roman und sein Erscheinen ein Ereignis. Als er 1938 im Druck war, wurde er verboten. Der russlanddeutsche Autor Gerhard Sawatzky wurde verhaftet und starb 1944 in einem Arbeitslager Stalins. Der Roman war jahrzehntelang verschollen. Ausschnitte wurden in den 1980er-Jahren in der Sowjetunion gedruckt – allerdings zensiert. Nun hat der Literaturprofessor Carsten Gansel das Urmanuskript aufgespürt.

Der Roman spielt in den ersten Jahren nach der Oktoberrevolution 1917 im Gebiet der »Autonomen wolgadeutschen Sowjetrepublik« und gilt als bedeutendster Text der russlanddeutschen Literatur jener Zeit. Er erzählt, wie sich das Leben auf dem Dorf verändert, wie die Armen in die Kolchose streben, die Kleinbauern zögern und die Großbauern strikt gegen die Kollektivierung sind.

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