Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 15/2019
War Goethe Muslim?
Fasziniert vom Islam: 200 Jahre West-östlicher Divan
Der Inhalt:

Editorial: Liebe Leserin, lieber Leser,

Jesus fühlte rein und dachte
Nur den Einen Gott im Stillen;
Wer ihn selbst zum Gotte machte
Kränkte seinen heil’gen Willen.

Diese Zeilen aus der Feder Johann Wolfgang von Goethes deuten dessen kritisches Verhältnis zum Christentum an. Ganz zu schweigen von seiner Abneigung gegen die verfasste Kirche und manche Theologie. Martin Luthers Lehre etwa sei »ein verworrener Quark, wie er uns noch täglich zur Last fällt«. Im Katholizismus sah der Dichterfürst »alle Spur vom ursprünglichen Christentum« als »verloschen« an. Auf dessen »gemütlichen Anfängen« laste ein »unförmliches, ja barockes Heidentum«. Ganz anders klingt Goethe, wenn er über den Islam spricht. Strenger Monotheismus und Fatalismus ziehen ihn an. Anlässlich des 200. Geburtstages des »West-östlichen Divans« hat Elisa Rheinheimer-

Wählen Sie Ihren Zugang und lesen Sie direkt weiter.

Digital-Zugang
  • Alle über 20.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für "Publik-Forum"-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 20.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen