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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 15/2017
Was ist eine christliche Ehe?
Ein evangelisch-katholischer Disput
Der Inhalt:

Der Letzte Brief (Vorsicht Satire!): Liebe Gerti, liebe Alex, liebe Suse!

Ihr hattet ja große Sorgen, ob wir Männer ohne Euch Frauen einen abwechslungsreichen Urlaub in Italien hinkriegen. Nach vier Tagen können wir sagen: Das Unternehmen ist gelungen. Das zeigen unsere Urlaubsfotos. Auf dem ersten seht Ihr die große Currywurst mit Pommes rot-weiß von Frieder. Wir haben uns nämlich sehr gefreut, dass wir in unserem Ferienort gleich ein heimatliches Essen entdeckten. Auf dem zweiten Foto seht ihr die große Grillplatte, die wir am zweiten Abend gegessen haben. Es sind darauf zu sehen vier Koteletts (eines verdeckt durch Salat), sechs Nürnberger, vier kleine Ripperl und zwei Schweinenackensteaks. Alles durften wir selbst grillen. Die Kiste Bier, die wir aus Deutschland mitgebracht haben, ging leider nicht aufs Foto. Auch seht ihr nicht, dass im Fernsehen gerade Fußball läuft.

Das nächste Foto ist am folgenden Tag entstanden. Wir haben den herrlichen Hotelgarten fotografiert. Leider sind die Blumen etwas verdeckt durch unseren reich bestückten Frühstückstisch. An unseren Cappuccinos erkennt Ihr, dass wir schon echte Italiener geworden sind. Rechts hinter dem Weißbrot erkennt Ihr verschwommen einen kleinen Hügel. Den wollen wir uns in zwei Tagen zum Ende unseres Urlaubs vornehmen, wenn wir uns an das fremde Klima und Essen gewöhnt haben.

Auf dem nächsten Foto seht Ihr den Horst-Rüdiger mit seiner Fischplatte am gestrigen Abend. Meinen Hummer haben wir lieber nicht fotografiert, denn wir konnten ihn auch gemeinsam nicht so richtig abzauseln, sodass der Teller ziemlich chaotisch aussah.

Das vierte Foto zeigt, dass wir uns wirklich gut eingewöhnt haben. Ich esse meine Minestrone, bevor ich zur Pizza übergehe. Die Pizza erkennt man auf dem Foto allerdings noch nicht. Das letzte Foto für heute zeigt den großen Amarena-Eisbecher von Frieder, mit dem wir die Mittagssonne genossen haben.

Ihr sollt allerdings nicht denken, dass wir nur essen. Wir sind jetzt vier Tage hier und planen für morgen einen Ausflug. Horst-Rüdiger hat bereits den Weg von unserem Hotel zum Meer auf seinem Smartphone. Es sind 300 Meter durch enge Gassen. Wir werden morgen früh noch einige Getränke einpacken und ihn dann erkunden. Ob wir noch die Kraft haben, ins Wasser zu gehen, werden wir entscheiden, wenn wir angekommen sind. Dann schicken wir auch das nächste Foto.

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