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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 15/2015
Rechte Christen
Woher sie kommen. Wie man sie aufhält
Der Inhalt:

»Ich bin Kommunist und glaube an Gott«

von Wolf Südbeck-Baur vom 07.08.2015
Der Globalisierungskritiker Jean Ziegler hält die Weltordnung für kannibalisch, den Hungertod eines Kindes für Mord und Großbanken für kriminell. Und doch hofft der Katholik auf die Menschwerdung des Menschen
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Publik-Forum: Herr Ziegler, Sie engagieren sich seit vielen Jahrzehnten radikal für mehr Gerechtigkeit. Nun legen Sie ihr neuntes Buch in 13 Jahren vor. Schreiben Sie gegen ein schlechtes Gewissen an?

Jean Ziegler: Ein schlechtes Gewissen habe ich sowieso. Ein schlechtes Gewissen ist ein lebendiger Feind, und den trägst du in dir. Mein neues Buch »Ändere die Welt! Warum wir die kannibalische Weltordnung stürzen müssen« will Rechenschaft ablegen darüber, wo die Wurzeln meines Denkens und Handelns liegen. Das Buch verstehe ich als eine subjektive Autobiografie und zugleich als kritische Rückfrage: Was hat mein Engagement bis jetzt genützt? Insofern ist das Buch ganz anders als die Bücher zuvor.

Warum ist die gegenwärtige Weltordnun