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Die Unruhe vor dem Sturm

Es brodelt im Kessel der Theologen und Kardinäle: Rom vor der Familiensynode. Hier wird sich entscheiden, ob Papst Franziskus bloß ein Mann der Worte und Gesten ist oder aber ein Kirchenführer mit Tatkraft für Reformen
von Thomas Seiterich vom 07.08.2015
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Der Papst will vieles, aber hat er auch einen Plan?« Diesen Satz sagt ein aufgewühlter Kardinal in Rom. Er ist ein Franziskus-Freund, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte. Anderthalb Stunden erklärt er dem Besucher die diffizilen großen und kleinen Konflikte und, wie er fürchtet, »Gefahren« der römischen Familiensynode. In der Tat: Auf der Ordentlichen Weltbischofssynode »Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute« geht es vom 4. bis 25. Oktober darum, ob Franziskus an den Konservativen scheitert oder ob er sich und seinen Reformkurs durchsetzt. High Noon, drei römische Wochen lang, im Oktober.

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