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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 15/2015
Rechte Christen
Woher sie kommen. Wie man sie aufhält
Der Inhalt:

Aufgefallen
Die Mutige

von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 07.08.2015
Februniye Akyol ist Bürgermeisterin der türkischen Stadt Mardin. Die erste christliche in ihrem Land. Und muss sich in einer Männerdomäne behaupten
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Manchmal kommt alles anders, als man denkt. Im Falle der 26-jährigen Februniye Akyol-Akay hieß es nicht »plötzlich Prinzessin«, sondern »plötzlich Bürgermeisterin«. Seit Frühjahr vergangenen Jahres ist sie gemeinsam mit dem 72-jährigen Kurden Ahmet Türk Oberhaupt der uralten Stadt Mardin im Südosten Anatoliens. Und damit die erste Christin, die das Bürgermeisteramt in der Türkei innehat.

Es ist eine Region, in der Männer das Sagen haben. Muslimische Männer. Dass sie dennoch mit überwältigender Mehrheit gewählt wurde, hat Akyol angeblich auch dem inhaftierten PKK-Führer Abdullah Öcalan zu verdanken, der den Kurden empfahl, die religiösen Minderheiten zu integrieren. Dass sie nun ausgerechnet zusammen mit einem Kurden die Stadt regiert, der Enkel eines berüchtigten Freischärler-Kommandanten ist, k