Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 15/2015
Rechte Christen
Woher sie kommen. Wie man sie aufhält
Der Inhalt:

Der Hirntod und die Organspende

vom 07.08.2015
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Obwohl auch unter Wissenschaftlern eine neue Debatte entbrannt ist, ob der sogenannte Hirntod ein sicheres Kriterium für die Feststellung des Todes ist (vgl. Publik-Forum 14/2015, S. 9), hält die katholische Kirche an der bisherigen Definition fest. Organspender könnten zu Recht davon ausgehen, »dass sie zum Zeitpunkt der Organentnahme wirklich tot und nicht nur sterbend sind«, heißt es in einem neuen Dokument der Bischofskonferenz. Gegner des Hirntodkonzepts gehen davon aus, dass das Empfindungsvermögen mit dem Hirntod noch nicht erloschen ist.

Die Organspende könne ein »Akt christlicher Nächstenliebe« sein. Allerdings bestehe weder eine moralische Pflicht zur Organspende, noch gebe es für Kranke einen Rechtsanspruch auf den Erhalt eines gespendeten Organs.