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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 15/2014
Papst Franziskus und seine Gegner
Der Inhalt:

Aufgefallen
Der stille Prinz

von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 08.08.2014
Der jordanische Jurist Zeid Raad al-Hussein wird neuer UN-Menschenrechtskommissar – und die Menschenrechtler jubeln
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Auf den ersten Blick wirkt der Fünfzigjährige langweilig. Er ist einer dieser Beamten, denen man ihre Herkunft nicht ansieht. Die Haut ist blass von den vielen Stunden in Sitzungssälen von New York bis Neu-Delhi. Die Krawatte sitzt perfekt, Englisch spricht er so fließend wie seine Muttersprache Arabisch, und auf dem internationalen Parkett ist er zu Hause. Wohldosiert streut er in seine Vorträge gelegentlich einen Witz ein. Eigentlich ist al-Hussein zu unauffällig, um an dieser Stelle als »aufgefallen« zu erscheinen – wäre da nicht sein Engagement für die Menschenrechte. Prinz Zeid Raad al-Hussein, der sowohl der jordanischen als auch der alten irakischen Königsfamilie angehört, wird der nächste Menschenrechtskommissar der Vereinten Nationen. Der Jurist und Diplomat ist der erste aus der ara