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Ungeduldig und unangepasst

Sie sind oft jung und nicht bereit, sich dem Mainstream der alten Garde zu unterwerfen. Was Erstkandidaten für den Bundestag antreibt. Teil 2 der Publik-Forum-Serie zur Wahl
von Bettina Röder vom 16.08.2013
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Puh, die Hitze macht zu schaffen.« Cansel Kiziltepe sitzt in T-Shirt und türkisfarbenen Shorts unter den Ahornbäumen am Berliner Gendarmenmarkt und rührt in ihrem Kaffee. Die Sonnenbrille hat sie in die schwarzen Locken geschoben, unverstellt schaut sie ihr Gegenüber an. Keine Rolle, keine gestelzte Politikersprache. »Die werde ich mir hoffentlich auch nie angewöhnen«, sagt die 38-Jährige und lacht. Sie ist eine von 68 SPD-Politikerinnen und Politikern, die zum ersten Mal für den Deutschen Bundestag kandidieren. Und ihre Chancen sind gut. Die Tochter türkischer Einwanderer steht auf der Landesliste an Nummer fünf. Sie tritt in Friedrichshain-Kreuzberg-Prenzlauer Berg Ost an – einem großen Wahlbezirk mit Menschen aus Ost und West und vielen Migranten zumal.

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