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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 15/2013
Die Andersleute
Haben die Orden noch eine Zukunft?
Der Inhalt:

die blüten des ewigen lebens

von Thomas Bastar vom 16.08.2013
Der Weg der Erkenntnis, der Weg der guten Taten und der Weg der hingebungsvollen Liebe: Die »Welt der Religionen« auf der Internationalen Gartenschau in Hamburg

Hare Krishna, Hare Krishna, Krishna, Krishna, Hare, Hare«, schallt es von der Bühne herab. Eine Gruppe hinduistischer Musiker spielt Bhajans, indische Lobpreislieder. Ein älterer dunkelhäutiger Mann in weißem Anzug tanzt vor der Bühne versunken zur Musik. Menschen schlendern vorüber, einige bleiben stehen oder setzen sich auf die bereitstehenden Stühle. Andere streben nach rechts, wo die Gärten der Religionen liegen.

Erstmals bei einer Gartenausstellung haben sich Vertreter von fünf Weltreligionen zusammengetan, um den Besuchern der Internationalen Gartenschau (kurz igs genannt) in Hamburg ein geistliches Angebot zu präsentieren. Waren es bei früheren Gartenausstellungen und Bundesgartenschauen nur die Christen, die konfessionsübergreifend