Ecuador muss Indigene für Ölbohrung entschädigen
Die Regierung Ecuadors hat angekündigt, Ureinwohnern im Amazonasgebiet 1,4 Millionen US-Dollar Entschädigung wegen Ölbohrungen zu zahlen. Damit folgt sie einem Urteil des Interamerikanischen Gerichtshofes für Menschenrechte in Costa Rica. Der Staat hat nach Auffassung des Gerichts Konzessionen für Probebohrungen nach Erdöl ohne die vorgeschriebene Befragung der Kichwa-Ureinwohner im Amazonas-Regenwald vergeben. Das Urteil wird als großer Erfolg für die indigenen Völker gewertet und im In- und Ausland als wegweisend begrüßt.
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