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Weniger und nur Bio

von Thomas Dosch vom 13.08.2010
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Weniger ist mehr. Wir müssen weg von unseren »eingefleischten« Verzehrgewohnheiten. Denn es besteht ein enger Zusammenhang zwischen übermäßigem Fleischkonsum auf der einen und massiven Umwelt- und Gesundheitsschäden auf der anderen Seite. Außerdem verursacht die Massentierhaltung vielfaches Tierleid. Nur die Kombination aus deutlich reduziertem Fleischkonsum und Biolandbau wird diese Probleme lösen und gleichzeitig einen nachhaltigen Beitrag zum Recht auf Nahrung für alle Menschen leisten. Andererseits gibt es auf der Erde kein Leben von Menschen ohne die Symbiose mit Pflanzen und Tieren. Sie ist Bedingung für die Fruchtbarkeit unserer Böden, die die Grundlage unserer physischen Existenz sind. In der bäuerlich-ökologischen Landwirtschaft werden Menschen, Tiere und Pflanzen wechselseitig innig verbunden, durch die Jahreszeiten hindurch. Die Wohnlichkeit auf Erden wird nur durch eine Art von Kreislaufwirtschaft möglich, in der Pflanzen, Tiere und Menschen sich aufeinander einlassen und dabei in ihrer Existenz voneinander abhängig werden. So gesehen leben wir als Menschen auch immer in einer Schuld den Tieren gegenüber, die nur mit Bewusstsein und Dankbarkeit erträglich ist.

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