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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 15/2010
Kinder ohne Mitgefühl
Warum sie weder Schuld noch Reue kennen
Der Inhalt:

»Dies ist mein Platz!«

von Peter Brandhorst vom 13.08.2010
»Gentrifizierung« betrifft alle größeren Städte und bedeutet Vertreibung alteingesessener Bewohner. Dagegen müssen wir uns wehren, sagt der Schauspieler Peter Lohmeyer
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Peter Lohmeyer, Sie haben schon in vielen deutschen Städten gewohnt. Was macht einen funktionierenden Stadtteil aus, wodurch wird eine Wohnumgebung lebenswert?

Peter Lohmeyer: Ich bin in einem Pfarrhaus aufgewachsen und mit meinen Eltern oft umgezogen. In Stuttgart musste ich kilometerweit in die Stadt fahren, um zur Schule und zu meinen Freunden zu kommen. Mit 18, als ich in Dortmund das erste Mal allein lebte, habe ich ein Bewusstsein für Wohnen und Heimat entwickelt. Ich habe mir Kontakte gesucht und mir meinen Kiez gebaut. Wenn das Umfeld stimmt mit alten und jungen Menschen, mit netten und manchmal auch unfreundlichen Nachbarn, erst dann schlägt man Wurzeln.

Zum Wohlfühlen gehören nicht nur der Supermarkt oder ein Bäcker in der Nähe, sondern vor alle