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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2022
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Reisen, ohne die Welt zu zerstören
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Nach der Flut

vom 22.07.2022
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Noch mehrere Wochen nach der beispiellosen Flut im Juli 2021 war dieser Campingplatz in einem Nebental der Ahr verwüstet und von allen Wegen abgeschnitten. Drei Menschen starben dort. Um Platz für weitere Aufräumarbeiten zu schaffen, wurden die zertrümmerten Wohnwagen kurzerhand gestapelt. So entstanden aus einstigen Behausungen bizarre Skulpturen, die wie mahnende Zeugen aus der verschlammten Landschaft ragen. Diese Aufnahme von Eckart Bartnik dokumentiert in ihrer dystopischen Ästhetik die Konsequenzen des gegenwärtigen Klimawandels auch in Deutschland und zeigt, welch enormes Leid durch die zunehmende menschengemachte Kollision von Natur und Zivilisation entstehen kann.

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