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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2021
Das Tier und wir
Eine Beziehung muss ethisch neu bestimmt werden
Der Inhalt:

Protest auf zwei Rädern
Gegen die Vorherrschaft des Autos

vom 23.07.2021
Christoph Kleeberg hat auf seinem Fahrradanhänger ein Beet gepflanzt und stellt es gern am Fahrbahnrand ab. Sinnvoller Protest oder absurder Aktivismus?
Mit seinem bepflanzten Fahrradanhänger provoziert Christoph Kleeberg  (Foto: twitter #beetmobil)
Mit seinem bepflanzten Fahrradanhänger provoziert Christoph Kleeberg (Foto: twitter #beetmobil)

Mit einem bepflanzten Fahrradanhänger will Christoph Kleeberg das Privileg, das Autos in der Stadt haben, hinterfragen. Der 38-Jährige stellte es am Fahrbahnrand in Mannheim ab – und bekam deshalb Ärger mit dem Ordnungsamt der Stadt. Der Vorwurf: Er nehme Autos den Parkplatz weg. Sogar schriftlich wurde dem Mitarbeiter in der Hochschulverwaltung mitgeteilt, das mobile Hochbeet müsse vom Fahrbahnrand entfernt werden. Weit über Mannheim hinaus findet der Parkplatz-Streit um des Beetmobil Beachtung. Kleeberg lässt sich nicht beirren. Er mache sich damit für Flächen-Gerechtigkeit in der Stadt stark und für verletzliche Verkehrsteilnehmer, sagte Kleeberg der »Süddeutschen Zeitung«. Inzwischen hat das Ordnungsamt seine Haltung revidiert: Da der Anhänger ordnungsgemäß abgestellt und regelmäßig bewegt werde, gebe es keine Beanstandung mehr. Bis in den Herbst will Kleeberg seine Aktion fortsetzen.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 14/2021 vom 23.07.2021, Seite 63
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