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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2018
Geborgen und unbehaust
Was Religion über Heimat sagt
Der Inhalt:

Euthanasie: Der tausendfache Mord

Von 1933 bis 1945 wurden rund 300 000 Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen von den Nationalsozialisten ermordet. 2000 der im Rahmen der Euthanasie-Aktionen getöteten Menschen stammten aus München. Im NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1, wird nun in Form eines umfangreichen Gedenkbuches an sie erinnert. Die Dokumentation »Psychiatrie und Fürsorge in München« beruht auf langjährigen intensiven Recherchen, es würdigt die Opfer durch die Nennung ihrer Namen und Lebensgeschichten. Zugleich werden die historischen Zusammenhänge und die Nachwirkungen der Euthanasie-Morde ausführlich dargestellt.

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