Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2017
Wie viel Religion verträgt die Kunst?
Eine Spurensuche auf der documenta
Der Inhalt:

Was mir die Reformation bedeutet
»Saugut für diese Welt«

vom 21.07.2017
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Religionen – da bin ich ein typisches DDR-Kind – habe ich nicht mit der Muttermilch aufgesogen. Die Christenlehre oder den Konfirmandenunterricht habe ich nie besucht. Ich bin in einem atheistischen Elternhaus aufgewachsen. In meiner Schulzeit und auch später spielten Glaube und Kirche kaum eine Rolle. Sie sind mir oftmals fremd und ich merke, wie sehr ich das bedaure. Ich möchte mehr verstehen. Ein Jubiläum wie »500 Jahre Reformation« fordert mich darum geradezu heraus zu fragen: Was hätte Luther heute getan, welchen Blick hätte er auf unsere Zeit gehabt, welche Antworten hätte er auf die Fragen unserer Zeit gegeben?

Natürlich kann ich Luthers Gedanken, Reden und Taten nicht eins zu eins auf unsere Zeit anwenden. Jeder Mensch – egal ob historisch bedeutend oder nicht – ist letztlich in seinem H