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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2017
Wie viel Religion verträgt die Kunst?
Eine Spurensuche auf der documenta
Der Inhalt:

Marsch der Imame

vom 21.07.2017

Am 14. Juli, dem französischen Nationalfeiertag, endete ihr Friedensmarsch in Paris: Sechzig Imame aus ganz Europa hatten sich zu einem »Marsch der Muslime gegen den Terrorismus« auf den Weg gemacht. In ihrer Abschlusserklärung heißt es: »Es ist uns gelungen, den Missbrauch der Religionen durch die wenigen, die Terror säen wollen, anzuprangern.« Selbstverständlich war das nicht. Denn für ihre Reise mit den Stationen Paris, Berlin, Brüssel, Saint Etienne, Toulouse und noch einmal Paris mussten sie mit einer guten Portion Mut ausgestattet sein. Waren es doch europäische Orte, an denen Menschen durch Terroranschläge ums Leben gekommen waren. Initiiert wurde die Aktion von dem jüdischen Künstler Marek Halter und dem Pariser Imam Hassen Chalghoumi. Unterstützt hat sie der Pfarrer der Berliner Gedächtniskirche, Martin Germer. Nur an ihrer letzten geplanten Station, in Nizza, durften sie nicht Halt machen. – Aus Gründen der höchsten Sicherheitsstufe: Vor einem Jahr waren dort 86 Menschen getötet worden.Siehe auch Publik-Forum.de

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