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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2017
Wie viel Religion verträgt die Kunst?
Eine Spurensuche auf der documenta
Der Inhalt:

Leserbriefe

vom 21.07.2017

Im Innern des Irans

Zu: »Im Herzen die Freiheit« (12/17, Seite 26-30)

Meine Frau und ich haben vieles im Iran ähnlich erlebt wie Britta Baas. Durch unsere engagierte iranische Reiseleiterin wurden wir auch auf die nicht gelösten sozialen Probleme aufmerksam gemacht: die hohe Jugendarbeitslosigkeit, ein Einkommen, das oft nicht zur Ernährung der Familie reicht und einen zweiten Job nötig macht. Schade, dass die Theokraten das nicht besser in den Griff bekommen haben, oder wollten sie es vielleicht nicht anders? Und: So wie wir mit den Menschen sprechen konnten, müssten die Politiker auch mit den angeblich »Bösen« das Gespräch suchen und nicht über sie reden. Hanspeter Schladt, Neuwied

Meine Frau und ich sind ziemlich gleichzeitig mit der Autorin im Iran gewesen. Wie Britta Baas haben uns vor allem die Menschen begeistert und die Ästhetik der islamischen Architektur und Gartenbaukunst – zum Beispiel in Shiraz und Isfahan. Man merkt, dass unter der islamischen Schicht des kulturellen Gedächtnisses noch immer die achämenidischen Wurzeln, die in großer Tiefe und Weite verankert sind, Kräfte erzeugen, die selbst von einem totalitären System nicht auszumerzen sind. Klaus-Peter Jörns, Berg

Ein Bericht des jüdischen Magazins tacheles vom 4. September 2015 spricht über die harte Haltung Irans in Gesprächen über das »zionistische System«, nicht über »Israel«. Seitdem ich die Worte »zionistisches System« im Zusammenhang des Reiseberichtes von Britta Baas gelesen habe, frage ich mich, was diese Menschen, die »ihre Religion tief spirituell praktizieren«, denken, wenn sie hören, dass ein Regime bekämpft werden soll? Gewiss nicht daran, dass sie Thora-Gläubigen schaden wollen. Warum wird 2017 immer noch – heute wider besseres Wissen – zitiert: »Israel von der Landkarte tilgen«? Helena Hennek, Meinersen

Ethik und Praxis

Zu: »Pro und Contra: Müssen Christen alle aufnehmen?« (12/17

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