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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2016
CETA, TTIP und TISA stoppen! Fairhandel statt Freihandel
Der Inhalt:

Twitter statt Zeitung

Soziale Netzwerke wie Facebook, YouTube und Twitter haben als regelmäßig genutzte Nachrichtenquellen in Deutschland erstmals die gedruckten Zeitungen überholt. Auch wenn viele der Nachrichten in diesen Netzwerken von klassischen Medien stammen, werden sie als Marke dort immer weniger wahrgenommen. Zu diesem Ergebnis kommt der Reuters Digital News Report der Universität Oxford. Wenig überraschend: Insbesondere junge Menschen nutzen Social Media als Informationsquelle. Das Fernsehen verliert bei den 18- bis 24-Jährigen ebenso stark an Bedeutung wie Zeitungen. Insgesamt geben sich immer mehr Menschen weltweit mit den Nachrichten zufrieden, die ihnen der Facebook-Algorithmus vorsetzt. Die Gefahr einer »Blase«, in der die Nutzer nur noch die Informationen vorgesetzt bekommen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit ihrer eigenen Meinung entsprechen, nimmt also zu. In den USA und der EU geben laut dem Report 46 Prozent an, soziale Medien als Nachrichtenquelle zu nutzen. Der Wert hat sich seit 2013 fast verdoppelt. In Griechenland ist er besonders hoch (74 Prozent), in Deutschland relativ gering (31 Prozent).