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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2015
Vergiftete Atmosphäre
Das Drama um die Braunkohle
Der Inhalt:

Und plötzlich sind sie Hindus

von Ulrich von Schwerin vom 24.07.2015
Zum Religionswechsel genötigt: Seit der Hindunationalist Narendra Modi in Indien die Regierung führt, mehren sich die Angriffe auf Kirchen und Moscheen
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Alles begann in einem Slum der nordindischen Stadt Agra. Die Bewohner des Viertels sind muslimische Mi granten aus dem ostindischen Bengalen, die vom Müllsammeln leben. Am 8. Dezember vergangenen Jahres wurden sie zu einer hinduistischen Zeremonie gerufen mit dem Versprechen, dort für Sozialleistungen registriert zu werden. Als die Bewohner versammelt waren, wurden hinduistische Götterstatuen aufgestellt und religiöse Gesänge angestimmt. Am Ende wurde ihnen zu ihrem Erstaunen gesagt, sie seien nun Hindus.

Die Zeremonie, hinter der die hindunationalistische Organisation Dharam Jagaran Samiti (DJS) steckte, löste zwar eine heftige Kontroverse aus – doch ein Einzelfall blieb sie nicht. In den folgenden Monate verging kaum eine Woche, in der nicht weitere Zeremonien für S