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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2013
Ergriffen vom Leben
Was Menschen wirklich brauchen
Der Inhalt:

Wird die Ehe entwertet?

vom 26.07.2013
Das evangelische Positionspapier zur Familienpolitik ist heftig umstritten. Darf die Institution Ehe für alle Lebensformen geöffnet werden? Welche Botschaft gibt die Bibel? Und was transportiert die Theologie? Ein Pro und Contra von Dorothea Sattler und Christine Bergmann
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Dorothea Sattler: Ja, dieser Rückschritt belastet die Ökumene

Das Positionspapier der Evangelischen Kirche in Deutschland zur Familienpolitik sagt viel Richtiges. So wird die Familie als Ort verlässlicher Gemeinschaft benannt; Treue und Verbindlichkeit in der Partnerschaft werden als Voraussetzung dafür gewürdigt. Gut finde ich auch, dass Aspekte wie Generationengerechtigkeit und Pflege nicht ausgespart sind.

Dennoch entwertet das Papier die Ehe, indem es sie dem Zeitgeist unterwirft. Martin Luthers Satz von der »Ehe als weltlich Ding« wird so zitiert, dass der Eindruck entsteht, es gehe dabei nicht um eine göttliche Ordnung, sondern um eine ausschließlich menschliche Einrichtung. Das heißt dann in der Konsequenz: Die Verfasserin