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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2013
Ergriffen vom Leben
Was Menschen wirklich brauchen
Der Inhalt:

»Wir sind auf gutem Weg«

von Constanze Bandowski vom 26.07.2013
Über die Revolution in Tunesien, die Rolle der Frauen und den Mut ihres Vaters.
Fragen an die Oppositionspolitikerin Maya Jeribi
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Die Revolution in Tunesien hatte ihren Höhepunkt im Januar 2011, als der Diktator Ben Ali floh. Wie ist die aktuelle Lage?

Maya Jeribi:Die Ereignisse überstürzen sich. Wir haben in Tunesien eine sehr schöne Revolution erlebt, weil sie überwiegend friedlich verlief und die Zivilgesellschaft daran beteiligt war: Alte und Junge gingen auf die Straße, Stadt- und Landbevölkerung, Männer und Frauen. Nach der ersten Euphorie befinden wir uns jetzt in der schwierigen Phase des demokratischen Aufbaus. Das ist ein sehr langsamer, schwieriger und zum Teil schmerzhafter Prozess. Die derzeitige Regierung hat viele enttäuscht. Wir müssen alles tun, um Tunesien vor Gewalt, Terrorismus und Willkür zu schützen. Der Staat ist schwach und die Wirtschaft instabil. Der aktuelle Übergangsprozess